15 Dinge, die den Sommer noch besser machen

Ich liebe den Sommer. Der Sommer ist und bleibt meine absolute Lieblingsjahreszeit. Gefolgt vom Frühling, mit Herbst kann ich gerade noch so leben, Winter müsste es in meiner Welt nicht geben. Neben jeder Menge Sonnenschein, luftiger Kleidung und Open Air Veranstaltungen sind die folgenden 15 Dinge für mich essentiell im Sommer und machen diesen noch schöner.15 dinge die den sommer schöner machen

  1. Wassermelone: Ob zum Frühstück, beim Picknick, im Salat, auf Spießchen oder als kühlender Smoothie, von Wassermelone kann ich gar nicht genug bekommen.
  2. Gurke: Gurke kann weit mehr als nur Gurkensalat. Im Sommer liebe ich lauwarme oder auch kalte Gurkensuppe, packe Gurke in grüne Smoothies oder gebe ein paar Scheiben Gurke in eine Karaffe mit Wasser und dekoriere damit außerdem den Rand vom Trinkglas. Oder ich mixe Gurke mit Wasser und siebe die Flüssigkeit durch ein feines Wäschesieb.
  3. DIY Seasalt Spray: Seit einiger Zeit sind meine Haare schon von sich aus lockig, wenn ich sie an der Luft trocknen lasse. Um die Wellen noch etwas zu verstärken, gebe ich gerne Seasalt Spray nach dem Waschen ins handtuchtrockene Haar. Es gibt zahlreiche Seasalt Sprays fertig zu kaufen, bei so simplen Zutaten lässt es sicher aber auch ganz easy selbst herstellen.
    Für das Spray benötigst Du: Eine Sprühflasche (Meine Flasche ist von einem Gesichtswasser von Primavera.), warmes Wasser, 1 TL Meersalz, ein paar Tropfen Olivenöl, ein paar Tropfen Teebaumöl oder ein Duftöl Deiner Wahl. Das Meersalz im Wasser auflösen und in Sprühflasche geben. Anschließend die Öle zur Pflege (Achtung nur ein paar Tropfen) dazugeben und gut schütteln.
  4. Sonnenöl: Wenn ich mich länger draußen aufhalte, schütze ich meine Haut mit einem Sonnenöl von eco cosmetics, auf das ich durch Lena aufmerksam wurde.
  5. Rhababerschorle: Rhababerschorle ist meine Entdeckung des Jahres. Wie konnte ich nur vorher ohne diese leben. Am besten eisgekühlt genießen. Die Schorle von voekel gibt es im Bio Supermarkt.
  6. Kokosöl: Kokosöl verwende ich als Pflege für meine Haut. Gleichzeitig duftet die Haut zart nach Kokos. Kokosöl hat außerdem einen SPF von 4. Wenn ich nur kurz in der Sonne bin reicht das bei mir als Sonnenschutz völlig aus. Auch zur Haarpflege liebe ich Kokosöl und benutze es gerne zur Pflege der trockenen Spitzen.
  7. Pfefferminzseife: Die Pfefferminzseife von Dr. Bronner’s duftet nicht nur unheimlich frisch nach Minze, sondern hinterlässt auch einen kühlenden Effekt auf der Haut.
  8. Sonnenbrille: Ich habe ziemlich empfindliche Augen, deshalb ist meine Sonnenbrille immer mit dabei. Wichtig beim Sonnenbrillenkauf ist, dass die Gläser wirklichen Sonnenschutz garantieren und nicht einfach nur getönt sind und somit Sonnenschutz vorgaukeln.
  9. Nagellack: Auf meinen Fußnägeln trage ich momentan am liebsten Cherry Red (4) von benecos oder Juicy Love (178) von essence.
  10. Aloe Vera: Nach einem langen Tag draußen, versorge ich meine Haut im Gesicht und am Körper mit einer Extraportion Feuchtigkeit. Einfach ein Aloe Vera Blatt aufschneiden, das Gel rausdrücken und auf der Haut verteilen. Zieht schnell ein und hinterlässt super weiche Haut.
  11. Kokosparfum: Wenn ich schon keine Reise in tropische Gefilde mache, hole ich mir wenigstens etwas tropisches Feeling mit dem Duft von Kokos nach Hause. Das Parfum von Pacifica*, z.B. bei boutique vegan erhältlich, riecht nach einer himmlischen Verbindung von Kokos und Vanille, ist aber gleichzeitig nicht zu aufdringlich. Hilft bestimmt auch im Winter, um etwas Sommergefühl aufkommen zu lassen. Als Roll-on ist dieses Parfum auch besonders praktisch für unterwegs und bekommt somit einen Platz in meiner sonst ziemlich minimalistisch gepackten Kulturtasche.
  12. Jonglierbälle: Vor kurzem hat mir eine Bekannte beigebracht, zu jonglieren. Das wollte ich schon immer können. Es macht super Spaß, egal ob drinnen oder draußen. Mit ihren Übungen habe ich es innerhalb von 30 min gelernt und übe jetzt täglich fleißig, sodass ich hoffentlich bald auch ein paar Tricks beherrsche.
  13. Lush Big Shampoo: Wenn ich schon momentan nicht selbst am Meer bin, so hole ich mir das Meer zumindest unter die Dusche. Das Big Shampoo von Lush ist mein liebstes Shampoo. Ich könnte den ganzen Tag an meinen Haaren schnuppern. Es duftet nach Zitrone und Meer.
  14. Lush Seanik: Ebenso wie das Big Shampoo enthält Seanik Meersalz und außerdem Algen. Ich erfreue mich jedes Mal an dem quietsch türkis.
  15. Bücher: Wie immer lese ich mehrere Bücher gleichzeitig. Momentan: No Meat Athlete, Stand Up – Feminismus für Anfänger und Fortgeschrittene, Ask the passangers und Born to Run.sommer bücherstapel

Was sind Deine Must Haves im Sommer? Ich freue mich auf Dein Kommentar.

*Das Parfum wurde mir kosten- und bedingungslos von boutique vegan zum Testen zur Verfügung gestellt. Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Endlich wieder Yoga | Handstand Club

Ich habe endlich eine Yogaschule in Berlin gefunden, bei der es mir so richtig gefällt und deren Stunden mir die richtige Mischung aus Anstrengung und Entspannung bieten. Vorher habe ich schon einige Yogaschulen, LehrerInnen und Stile ausprobiert, habe mich aber nicht so richtig wohl gefühlt wie bei meinen tollen zwei YogalehrerInnen aus Bayreuth damals. (Liebe Grüße an Alex und Silvia!)

Vor zwei Wochen habe ich Rebecca (bloggt unter fuckluckygohappy) bei einem BloggerInnen Meetup getroffen und sie erzählte, dass sie ausgerechnet in der Yogaschule, die ich schon seit längerem ausprobieren wollte, unterrichtet. Und dazu unterrichtet sie ausgerechnet Jivamukti Yoga, was ich zuvor schon ausprobiert hatte und was mir eigentlich nicht so zugesagt hatte. Umso überraschter und freudiger war ich als mir die Stunde bei Rebecca richtig gut gefiel, sodass ich weiter dabei bleiben werde. Witzigerweise bin ich das erste mal mit Jivamukti Yoga in Berührung gekommen noch bevor ich überhaupt selbst mit Yoga begonnen habe. 2011 las ich nämlich das Buch “Yoga and Vegetarianism” von der Jivamukti Mitbegründerin Sharon Gannon. Zu diesem Zeitpunkt war ich gerade ein paar Monate vegan und fing kurze Zeit später mit Yoga an.

Nun, habe ich auch endlich wieder mehr Motivation für meine Yogapraxis zuhause.

Bei den Yogastunden ist häufig der Handstand oder Vorübungen für eben diesen fester Bestandteil. Seit Jahren schon habe ich ihn immer mal wieder geübt, aber ich schaffe es bisher nicht, frei (ohne Hilfestellung, ohne Wand) in ihm zu stehen.

Wie gerufen kommt da der Handstand Club von Madhavi auf ihrem Blog kaerlighed. Ich bin dabei. Vielleicht hast Du ja auch Lust?handstandclub kaerlighed

Warum Handstand? Was ist so besonders daran?

Der Handstand ist eine eher fortgeschrittenere Yogahaltung. Er ist eine Umkehrhaltung, die Dir eine andere Perspektive zeigt. Er kann uns auch „im richtigen Leben“ helfen, mal die Perspektive zu wechseln und offen für Veränderungen zu sein. Das Üben kann einiges an Überwindung kosten, aber es kann Durchhaltevermögen und Selbstbewusstsein entwicklen, wenn Du dran bleibst. Der Handstand stärkt die Muskulatur im Rücken, sorgt für Dehnung im Bauch, der Hüfte und den Oberschenkeln und fördert Deine Balance.

Am besten übst Du den Handstand in einer Yogaschule in Deiner Nähe. Online finden sich zusätzlich jede Menge Tutorials und Vorübungen, die Du zuhause praktizieren kannst.

Wenn Du auch dabei bist, schaffe Dir selbst gegenüber eine Verbindlichkeit und lasse Madhavi auf ihrem Blog oder mit dem Hashtag #handstandclub wissen, dass Du auch dabei bist.

Brauchst Du mehr Inspiration? Klick Dich mal hier durch.

DIY Kochbuch/ Notizheft

Hast Du auch so viel Schmierpapier zuhause? Alte einseitig bedruckte Skripte? Alte Rechnungen? Jede Menge Paper, die Du nach einer erfolgreich gemeisterten Hausarbeit nicht mehr benötigst? Ich hebe das Papier immer auf, weil es zu schade zum wegwerfen ist, aber so viele Einkaufszettel kann ich gar nicht schreiben bis es aufgebraucht ist. Auch für einfache to-do-Listen nutze ich das Papier oder für Reisepacklisten.

Viel geordneter wird das ganze aber als Notizbuch, das Du dir ganz einfach aus einseitig bedrucktem Papier basteln kannst.diy kochbuch 2

Dazu faltest Du Papierblätter zur Hälfte, sodass die beschriebene Seite innen liegt. Für das Cover kannst Du Pappe z.B von alten Versandkartons nehmen oder auch aufgeschnittene Kartons von Sojamilch oder ähnlichem.

Dann lochst Du jeweils die offene Seite der Papierbögen und das Cover. Durch die Löcher ziehst Du dann eine Schnur und machst am Ende eine Schleife. Auch Draht oder alte Geschenkbänder könntest Du dafür verwenden.diy kochbuch 1

Ich nutze mein Buch als stinknormales Notizbuch, aber es kann natürlich auch als Tagebuch oder Kochbuch mit handgeschriebenen Rezepten dienen. Besonders cool finde ich, dass sich das Buch immer weiter erweitern lässt, wenn alle Seiten vollgeschrieben sind.diy kochbuch 3

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Seife zum Zähneputzen? | Dr. Bronner’s im Test

Seife und Zähneputzen? In einem Atemzug? Ja, ich habe auch ganz schön verblüfft geschaut als ich gelesen habe, dass sich die Seife von Dr. Bronner’s* tatsächlich zum Zähneputzen eignen soll. Die anderen BloggerInnen des Vegan Blogger Collective und ich haben die unterschiedlichen Dr. Bronner’s Produkte auf Herz und Nieren getestet, jedeR mit einem anderen Schwerpunkt. Mit der Sorte Eukalyptus war es naheliegend, diese zum Zähneputzen auszuprobieren. Zumindest naheliegender als mit der Duftrichtung Mandel oder Lavendel, denn Eukalyptus steckt in vielen herkömmlichen Zahnpasten. zähneputzen dr bronners seife

Ich gebe zu, es hat mich am Anfang einige Überwindung gekostet. Aber ich habe es getan. Ich habe mir mit Seife meine Zähne geputzt und es war gar nicht schlimm! Zähnbürste anfeuchten, 1-2 Tropfen Seife auf den Bürstenkopf und los geht’s. Ich nahm anfangs an, dass die Seife so wie der Duft auch nach Eukalyptus schmecken würde. Dem war aber nicht so. Ich würde den Geschmack als recht neutral beschreiben, seifig wirklich nur ganz leicht, nicht störend, nur ungewohnt. Ich habe mir ganz normal meine Zähne geputzt und hatte am Ende ein sauberes Gefühl im Mund. Zähne glatt, super. Nur dieses extra Frischegefühl, das ich auch beim Einatmen mit meiner bisherigen Zahnpasta hatte, fehlt am Ende.
Wow, ich habe mir also tatsächlich mit Seife meine Zähne geputzt. Und ich werde es wieder tun.
Dazu muss ich aber sagen, dass ich das jetzt nicht jeden Tag machen würde, denn dafür fehlt mir mein Frischegefühl. Aber mindestens beim Reisen, wenn ich mit möglichst wenig Gepäckgewicht unterwegs sein möchte, werde ich wieder darauf zurückkommen.

Weitere Anwendungen: Ich habe die Seife auch zum Geschirr spülen und Reinigen meiner Make-up Pinsel verwendet und sie hat dabei gute Dienste geleistet. Näheres dazu findest Du aber bei averyveganlife und Nancy’s Kitchen. Auch zum Duschen habe ich die Seife verwendet. Hier war ich ehrlichgesagt skeptisch. Ich hatte vor einiger Zeit schon einmal die Zitronen Seife von Dr. Bronner’s und hatte da den Eindruck, dass meine Haut durchs Duschen damit ausgetrocknet wird und war daher eher enttäuscht von dem Produkt. Ein Trockenheitsgefühl hatte ich jetzt gar nicht, im Gegenteil, meine Haut fühlt sich gut an. Ich benutze die Seife zusammen mit einem Duschschwamm von dm. Dann benötige ich nur wenige Tropfen und es bildet sich jede Menge Schaum.

Inhaltsstoffe: Aqua, Potassium Cocoate (verseiftes Kokosöl*+), Potassium Olivate (verseiftes Olivenöl*+), Glycerin (aus Pflanzenölverseifung), Potassium Hempate (verseiftes Hanföl*+), Potassium Jojobate (verseiftes Jojobaöl*), Eucalyptus Oil (Eukalyptusöl*), Citric Acid (Zitronensäure aus Tapioca), Natural Tocopherols (natürliche Tocopherole – Vitamin E), Linalool°

+ zertifizierte fair-trade-Bestandteile
* aus kontrolliert biologischem Anbau
° aus natürlichen ätherischen Ölen

Trinken sollte man die Seife natürlich nicht, aber ich finde es ein ziemlich gutes Zeichen, dass alle Inhaltsstoffe unproblematisch für die Anwendung im Mundraum sind. Sind hier doch empfindliche Schleimhäute zu finden. Bitte das gleiche also nicht mit einem konventionellen Duschgel ausprobieren.

Hier findest du eine Übersicht über die Bezugsmöglichkeiten.

iheartorganic

Fazit: Ich bin froh, der Seife von Dr. Bronner’s noch einmal eine Chance gegeben zu haben. Mit wenigen Tropfen pro Anwendung ist die Seife super ergiebig und eignet sich durch die Vielfalt der Anwendungsmöglichkeiten besonders gut auf Reisen, denn man kann statt unterschiedlichen Produkten zum Haarewaschen, Duschen, Rasieren, Geschirrspülen, Kleidung waschen und Zähneputzen nur ein Fläschchen Dr. Bronner’s nehmen. Die Seife heißt also nicht umsonst magic “all-one!”. Besonders gut finde ich auch, dass die Verpackung aus 100% recyceltem Kunststoff besteht, die Inhaltsstoffe aus kontrolliert biologischem Anbau stammen und größtenteils auch fair-trade zertifiziert sind. Um Verpackung zu vermeiden, werde ich aber demnächst zusätzlich noch die festen Seifen von Dr. Bronner’s testen. Dazu bald mehr.
Edit 02.02.2014: Mitterweile nutze ich die Seife mehrmals in der Woche zum Zähneputzen und mag sie sogar lieber als meine normale Zahnpasta. Ich benutze diese im Wechsel, da ich über meine Zahnpasta Vitamin B12 aufnehme.

Bei den anderen BloggerInnen des Vegan Blogger Collective gibt es wie schon gesagt weitere Testberichte mit anderen Schwerpunkten. Viel Spaß beim Durchklicken!

*Die Seife wurde mir kosten- und bedingungslos von Dr. Bronner’s zum Testen zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür! Meine Meinung wurde davon nicht beeinflusst.

Last week #29

Meine lieben Leser_innen, ich habe leider gerade tausend Dinge zu organisieren, sodass mir keine Zeit zum richtigen Bloggen bleibt. Ich habe noch ein paar Artikel angefangen zu schreiben, vielleicht werde ich davon noch den ein oder anderen veröffentlichen, aber momentan habe ich wichtige Dinge, die vorgehen müssen. April/Mai wird es dann wieder regelmäßig Beiträge geben.
links der woche 2

Last week #28

Ich bin schon wieder etwas spät dran, aber es haben sich doch so einige interessante Links die letzte Woche angesammelt. Nächste Woche wird die Linkssammlung vermutlich ausfallen.links der woche 2

Like Meat | Vegane Fleischalternativen bei Kaiser’s

Ich gebe zu: Ich bin eine Liebhaberin von veganen Fleischalternativen. Je fleischähnlicher die Konsistenz, desto besser. Das klingt vielleicht komisch aus dem Mund einer Veganerin, schließlich habe ich mich bewusst entschieden kein Fleisch (und andere tierliche Produkte) mehr zu essen, aber dem Geschmack bin ich definitiv nicht abgeneigt, schließlich waren es keine geschmacklichen Gründe, die mich dazu bewegt haben vegan zu leben. Ich bin ganz schön pingelig, was Konsistenz und Geschmack von veganen Fleischalternativen angeht und zudem sind diese meistens ziemlich teuer, sodass diese nur sehr selten auf meinem Teller landen. Umso gespannter war ich auf die Produkte von Like Meat, die es seit neustem bei Kaiser’s zu kaufen gibt.
likemeat

Auf Facebook wurde ich darauf aufmerksam gemacht und musste gleich darauf zum nächsten Kaiser’s stapfen. Dort wurde ich allerdings enttäuscht. Keine_r der Mitarbeiter_innen wusste von den Like Meat Produkten und im Kühlregal, wo die anderen pflanzlichen Fleischalternativen stehen, wurde ich auch nicht fündig. Als ich dann die Tage zufällig bei einem anderen (größeren) Kaiser’s vorbeikam, versuchte ich erneut mein Glück. Auch hier wusste die Mitarbeiterin, die ich ansprach, nichts von den Produkten, aber schließlich wurde ich bei den Kühltruhen – eingereiht von konventionell verpacktem Fleisch- fündig, nahm alle vier Sorten in Augenschein und kaufte bei einem Preis von 2,49 Euro pro Packung schließlich alle Sorten.
like meat filet streifen bolognese

Als erstes probierte ich die Filetstreifen. Es stellte sich als das mit Abstand köstlichste Produkt der vier Sorten heraus. So gut! Echte Konsistenz und tolle Würzung. Bei mir gab es die Streifen über einem Salat. Ich kann sie mir aber auch gut als Beilage zu Kartoffeln und Gemüse oder in einem Wrap vorstellen.
salat mit like meat filetstreifenlikemeat filetstreifen detail

Die Schnitzel gab es bei mir nach Empfehlung eines Freundes in einem Schnitzelbrötchen mit Rucula, Ayvar und Balsamico Creme. Eine ausgesprochen gute Mischung.schnitzelbrötchen mit like meat Das Geschnetzelte verwendete ich in einer Bolognesesauce mit Paprika, Zwiebeln, Knoblauch und Tomaten. Die Sauce war auch wirklich köstlich, allerdings war das Produkt in dem Fall für mich nichts besonderes. Da komme ich mit Sojagranulat oder mit einer Gabel zerstampftem Räuchertofu genauso gut und günstiger weg. Dennoch lecker und empfehlenswert.likemeat schnitzer nuggets

Einzig enttäuscht war ich von den Nuggets. Hier fand ich die Konsistenz viel zu weich und kein bisschen fleischig und auch geschmacklich konnten die Nuggets mich nicht überzeugen. Schade.

Laut der Like Meat Homepage gibt es sogar ein fünftes Produkt, nämlich Natur-Filet-Steaks. Diese gab es aber nicht bei meinem letzten Einkauf. Wenn die Filet-Steaks auch nur annähernd so gut schmecken wie die Filetstreifen, freue ich mich diese bald zu testen, wenn ich sie beim Einkaufen entdecke.

Auch wenn die Produkte nicht bio sind, so freue ich mich, dass sie mit dem Logo der Veganblume versehen sind und frei von Gentechnik, Hefeextrakt, Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärkern  und größtenteils auch glutenfrei sind.