Banana Peanutbutter Awesomeness Shake

Ich hatte gerade einen unglaublich leckeren Shake! Haltet euch fest:
Zutaten:
2 ultrareife Bananen (bei meinen war die Schale außen schon komplett braun)
Reisdrink
1 EL Erdnussmus Crunchy (von Rapunzel ohne Zucker, nur mit Meersalz)
Zimt
200g Seidentofu

Alle Zutaten pürieren und anschließend beim Trinken die Augen schließen und ans Meer träumen.
Das Foto, was ich geschossen habe, ist leider super schlecht, aber es sah auch unspannend aus. Umso toller ist der Geschmack.

Rezension: Finding Ultra von Rich Roll

Ich nehme es gleich vorweg: Finding Ultra ist eines der besten Bücher, die ich jemals gelesen habe, auf jeden Fall unter den Top 3, wenn nicht sogar Platz 1. Ich war sowas von geflasht von diesem Buch.

Rich Roll beschließt einen Abend vor seinem 40. Geburtstag, dass sich in seinem Leben radikal etwas ändern muss. Eigentlich hat er das perfekte Leben, eine tolle Frau, tolle Kinder, eine super Karriere und den damit erreichten Wohlstand. Doch körperlich merkt er, dass er einfach nicht mehr der Fitteste ist. Es reicht ihm aber nicht einfach ein bisschen mehr Sport zu machen und sich gesünder zu ernähren, nein, er wird innerhalb kürzester Zeit zum Vegetarier, dann zum Veganer und sucht sich ambitioniertes sportliches Ziel: Ultraman. Dabei handelt es sich um eine besondere Art des Triathlons, bei dem 10km geschwommen, 421km Rad gefahren und 84km gelaufen werden. Hammer hart oder? Zum Zeitpunkt seines Entschlusses hat er ein halbes Jahr Zeit, um darauf zu trainieren.

Die Story beginnt mit einem Preface, in dem man als Leser unmittelbar in den zweiten Tag des Rennens katapultiert wird, und zwar zu einem bösen Sturz, der nichts Gutes erahnen lässt. Ob es Rich dennoch am Ende ins Ziel schafft nehme ich mal nicht vorweg. Nur so viel: Schon allein das Preface hatte mich in seinen Bann gezogen, sodass ich das Buch am liebsten gar nicht mehr weglegen wollte. Leider kam ich nur in der Ubahn wirklich zum Lesen, aber freute mich auf jede einzelne Fahrt und konnte es gar nicht erwarten weiterzulesen.

Das erste Kapitel beginnt dann mit besagtem Abend vor dem 40. Geburtstag und die Entwicklung der folgenden Tage. Anschließend erzählt Rich aber erst einmal wie es soweit kommen konnte, was ihn in seiner Jugend geprägt hat, wie er während des Studiums zum Alkoholiker wurde, davon wieder loskam, mit welchen Struggeln er zu kämpfen hatte und wie er letztendlich zu dem Leben mit seiner Frau Julie kam, das er jetzt führt.
Der Großteil des Buches widmet sich natürlich dann der Vorbereitung, dem Training und den Rennen selbst. Wirklich beeindruckend.

Das siebte Kapitel widmet sich komplett der Geheimwaffe von Rich, der Pflanzenpower. Dabei geht er sowohl auf die gesundheitlichen Vorteile für ihn als auch auf die allgemeine Durchführbarkeit einer veganen Ernährung ein. Auch die ökologischen und ethischen Gründe reist er kurz an. Rich kam „zwar“ aus gesundheitlichen Gründen zum Veganismus, ist aber nun durchaus auch ein Verfechter der ethischen Gründe für den Veganismus.
Der Appendix 1 am Ende des Buches widmet sich ebenso der veganen Ernährung. Es zeigt die Grundlagen eben dieser auf. Dabei geht Rich neben Fragen, wo man bestimmte Vitamine und Eiweiß herbekommt, auch auf das Prinzip der alkalischen Ernährung, Hintergründe zu Gluten, Getreide, Sprossen und Keimlingen ein.
Im Appendix 2 wird ein typischer Tagesablauf bzw. Mahlzeitplan vorgestellt sowie Strategien fürs Essen außer Haus.
Im letzten Teil des Buches, dem Appendix 3, werden relevante Quellen, Links, Bücher und weitere Informationsmöglichkeiten genannt. Ich konnte da den ein oder anderen Tipp mitnehmen.

Insgesamt ist das Buch ein unheimlich motivierendes uns inspirierendes Buch. Mich hat es fasziniert, in seinen Bann gezogen und nachhaltig bewegt. Nicht zulesetzt der angenehme und packende Sprachstil macht es für mich zu einem ganz besonderen Buch. Finding Ultra ist keine Anleitung wie man einen Ultraman läuft, noch ist es nur für Menschen geschrieben, die vorhaben einen zu laufen. Es geht um weit mehr als nur den körperlichen Akt des Laufens. Rich Roll fasst das in einem Interview ganz gut zusammen:

[It is] much more of a spiritual journey, a return to the heart, a return to a more authentic way of living in alignment with one’s soul purpose.[It is about] finding that thing inside you that you always wanted to do and determining a way to unlock it and unleash it, whatever that is. Ultraman is only a metaphor for whatever that dream deferred is that we all have that life seems too busy to ever attend to.

Ich würde mir sehr wünschen, dass das Buch in weitere Sprachen, insbesondere ins Deutsche, übersetzt wird. Ich würde das Buch so gerne meinem Vater und meinem Onkel zum Lesen geben.

Ein großes Danke an Katrin und Daniel, die mich auf dieses Buch aufmerksam gemacht haben.

# Eilmeldung: Sojamilch bei Lidl

Endlich! Lidl hat endlich auch pflanzliche Milch ins Sortiment aufgenommen. Das wurde auch Zeit!  Lidl war meines Wissens der letzte Supermarkt, bei dem es keine pflanzliche Milch zu kaufen gab. Diese Lücke wurden nun geschlossen. Auch wenn ich selbst nicht bei Lidl einkaufe, so freut mich das sehr sehr sehr! Offensichtlich wurden auch hier nun die Zeichen der Zeit erkannt.

Wochenendeinkauf bei der Bio Company

Ich finde es gibt nichts schöneres als einen Samtagmorgen mit einem Bummel über den Markt oder den Einkauf im Bioladen zu beginnen. Gerade am Wochenende lasse ich mich einfach vom Angebot dort inspirieren und es wandert das in meinen Einkaufskorb, worauf ich Lust habe.
Seit neustem plane ich meine Woche zumindest einigermaßen mit dem Crazy Sexy Meal Plan von Kris Carr vor, da macht das Einkaufen von benötigten Lebensmitteln gleich noch viel mehr Spaß bzw. andersrum kaufe ich Lebensmittel nach Lust und Laune ein und plane dann, was ich schönes damit zubereiten und kochen könnte.Image

Die Bananen kommen in meinen morgendlichen grünen Smoothie oder ins Müsli. Mit den Pastinaken mache ich Sushi. Ich stehe momentan total auf eine Abwandlung des Sushis nach Vegan for fit von Attila Hildmann. Kiwis liebe ich als Vitaminkick und frischen Snack für zwischendurch.
Eine Neuentdeckung war vegetarische Currysauce von Tartex im Glas. In einem Aktionsaufsteller gab es zudem eine Packung Reis von Davert gratis. Das finde ich mal eine sinnvolle Gratisbeilage. Von den Currysaucen gibt es drei verschiedene Sorten, wovon zwei vegan sind (Chili sin carne und indisches Curry), die dritte Sorte ist “nur” vegetarisch, denn es ist Sahne enthalten. Bin schon ganz gespannt die Sauce zu testen.Image
Außerdem gekauft: Mein absoluter Lieblingsnaturtofu, und meines Wissens auch der günstigste in Bioqualität (400g, 1,79€).ImageNachtrag: Das vegetarische Curry schmeckt super. Besonders die Auberginen und das “Vleisch” schmecken guuut.

Inspirierende Lauflektüre: Finding Ultra by Rich Roll

Holy Shit, das Buch ist der Wahnsinn! Ich spreche von »Finding Ultra« von Rich Roll. Dank der Empfehlung von Katrin und Daniel von bevegt kaufte ich mir das Buch als eine Art Motivationsbuch (unter anderem für meinen bevorstehenden Halbmarathon im Mai). Außerdem war ich einfach fasziniert von der Geschichte und wollte wissen wie Rich als 40jähriger zum Vegetarerier, kurze Zeit später zum Veganer wird und letztendlich zu seinen sportlichen Höchstleistungen kommt. Momentan bin ich auf Seite 100 und kann das Buch kaum aus der Hand legen, so spannend ist es. Leider komme ich momentan nur in der U-Bahn und ein paar Seiten abends vorm Schlafengehen zum Lesen. Schon das preface ist so packend geschrieben, sodass ich das Buch eigentlich am liebsten an einem Stück durchlesen möchte.
Auch wenn ich bei weitem nicht vor habe ähnliche Leistungen wie Rich z.b. einen Ironman, Ultraman oder Epic5 zu vollbringen, so ist das Buch doch eine große Inspirations- und Motivationsquelle für mich als Hobbyläuferin. Allen Sportbegeisterten und Menschen, die einen Motivationsschub gebrauchen können, kann ich das Buch nur empfehlen.

Eine Rezension wird es geben, wenn ich das Buch komplett gelesen habe :)
Weitere Infos zu Rich Roll gibt es z.B. hier:


Mousse au chocolat Kuchen

Letztes Wochenende habe ich für meinen (sich umnivor ernährenden) Mitbewohner und seine Freundin die leckerste Schokobombe der Welt kredenzt: Mousse au chocolat Kuchen.
Das Rezept ist super, super einfach, kommt ohne backen aus, benötigt um die 20 Minuten Vorbereitungszeit (+ mindenstens drei Stunden Kühlung) und ist unschlagbar köstlich. Das Mousse ist wirklich so unglaublich zart schmelzend. Kaum zu glauben, dass da Tofu drinsteckt.

Hier kommt das Rezept.

Zutaten für den Boden:
200g gemahlene Mandeln
1/3 Tasse Kakao
2 EL Agavendicksaft
2 EL kaltes Wasser
3 EL neutrales Rapsöl

Zutaten für das Mousse:
600g Seidentofu
1/2 Tasse Kakaopulver
3/4 Tasse Zucker
1 TL Agavendicksaft
1 TL kaltes Wasser
1 Messerspitze gemahlene Vanille
1 Prise Salz
350 g Zartbitterschokolade/Kouvertüre
Schokorapsel/Streusel

+ Öl zum Einfetten der Backform

Zubereitung:
1. Backform einfetten.
2. In einer kleinen Schüssel alle Zutaten für den Boden zusammen mischen bis ein feuchter, fester Teig entsteht. Anschließend den Teig von der Mitte aus gleichmäßig in der Backform verteilen. Während der Zubereitung des Mousse kann der Boden einfach im Kühlschrank ruhen.
3. Die Schokolade in einer Schüssel in einem Topf mit heißem Wasser schmelzen.
4. Wasser vom Seidentufu abgießen und diesen mit den restlichen Zutaten zu einer cremigen homogenen Masse pürieren.
5. Die Creme in der Backform auf dem Boden verteilen. Besonders gleichmäßig bekommt man das hin, indem man die Form leicht hin und her bewegt.
6. Kuchen für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Vor dem Servieren mit Schokoraspeln bestreuen und dann GENIESSEN <3

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La Veganista von Nicole Just

Ich habe das Gefühl momentan überschlagen sich die Veröffentlichungen von veganen Kochbüchern gerade zu. Zum Frühling hin kommen so viele vielversprechende neue vegane Kochbücher raus. Wer hätte das vor einiger Zeit für möglich gehalten?

Besonders gefreut habe ich mich auf das Buch von Nicole Just. Ich verfolge seit dem Beginn meines Veganseins den Blog von Nicole und habe sie im Dezember 2012 auch bei einem Mundart Dinner in Berlin persönlich kennen gelernt.

Das Buch La Veganista ist wie ich finde ein Meisterwerk. Auf jeder einzelnen Seite merkt man wie viel Liebe in dem Buch steckt. Das Design, die Grafiken, die farbenprächtigen Fotos und kleinen Details machen  das Buch zu etwas ganz besonderem. Nicht zu vergessen natürlich die Auswahl der Rezepte.

Nach ein paar einleitenden Worten, in denen der/die Leser_in ein bisschen etwas über Nicole erfährt, z.B. dass sie Enkelin eines Metzgers ist, widmet sich Nicole den Basics der veganen Küche. In ihrer Tauschbörse erklärt sie welche pflanzlichen Produkte für den/die Leser_in womöglich neu sind und wie bisherige Zutaten wie Kuhmilch, Ei oder Gelatine ersetzt werden können. Anschließend finden sich in den Kapiteln »Guten Morgen!«, »Für Vorneweg«, »Satt und Zufrieden«, »Aufgekocht!« und »Hmm, Süß!« insgesamt 100 Rezepte. Zu jedem Rezept gibt es ein Foto und zu den aufwändigeren oder komplizierteren Rezepten wie Seitan oder Rouladen sogar eine Schritt-für-Schritt Fotoanleitung.
Zusätzlich zu den Rezepten finden sich häufig Praxistipps oder Verwandlungs- und Tauschtipps, welche ich besonders raffiniert finde. Hier gibt es z.B. Vorschläge, welche Zutaten weggelassen oder ausgetauscht werden können, wenn man die entsprechende Zutat nicht parat hat oder sie keine Saison hat.
Neben Klassikern wie Linsensuppe, Gulasch, Rührtofu und Käsekuchen finden sich jede Menge außergewöhnliche und raffinierte Rezepte, auf die man erst einmal kommen muss wie Hirseausflauf zum Frühstück, Cashew-Ricotta, gedünsteter Spitzkohl, Kartoffel-Sellerie Stampf, gebackener Tofu, Linsenbraten, gratinierte rote Beete, Flan oder oder oder. Es sollte wirklich für jeden/jede etwas dabei sein. Sehr gelungen finde ich auch das Register am Ende des Buches. Neben den Rezeptnamen kann man auch anhand einzelner Zutaten die Rezepte mit der entsprechenden Zutat heraussuchen.

Den Preis von 16,99€ finde ich regelrecht günstig für dieses umfangreiche Kochbuch. Das Buch eignet sich sowohl zum Selberkaufen als auch zum Verschenken. Es ist meiner Ansicht sowohl für langjährige Veganer und Vegetarier als auch für interessierte oder auch skeptische sich omnivor ernährende Personen geeignet.