The perception of being vegan

Ihr habt sicherlich schon mitbekommen, Colleen Patrick-Goudreau ist eine meiner Lieblingsautorinnen. Viele Sachen bringt sie einfach so richtig gut auf den Punkt. So wie folgendes Zitat:

There is a perception that being vegan is about saying “no” – about declining things that are offered to us. It appears that being vegan is about deprivation and asceticism and sacrifice, and that’s the problem – the perception of what it means to be vegan. If you’re on the outside looking in, you tend to see what vegans don’t choose. You don’t see what we are choosing. And maybe some of that has to do with the fact that in public settings, in a world dominated by the animal-eating culture, people see vegans rejecting things far more than they see them embracing things. But being vegan is not about restriction or self-denial; though it does involve saying “no” to some things – such as cruelty and exploitation and violence – at its core, being vegan is about saying “yes“ to our values. ~Colleen Patrick-Goudreau

12 Gedanken zu „The perception of being vegan

  1. Ja, ich mag sie auch sehr gerne (habe 2 Bücher von ihr) und sie bringt es auf den Punkt. Gerade am Wochenende kam mir wieder einer mit „Was kannst du denn dann noch essen??“ und als ich ihm erzählte, dass inzwischen viel auf meinem Speiseplan steht, was früher gar nicht in meinem Bewusstsein war, merkte ich, wie es in seinem Hirn ratterte und er, noch während ich diverse Dinge aufzählte, Quinoa und Belugalinsen und Co. als „uncool“ abtat. Viele Leute haben halt nicht das Bedürfnis, vom alt bekannten abzurücken und lassen ihr Weltbild durch nichts zum wanken bringen. Sie wissen aber auch nicht, was sie alles verpassen…

  2. Einerseits stimmt das, aber das entdeckt man erst im Laufe der Zeit, wenn man vegan ist. Als ich mich dazu entschieden habe, vegan zu werden, war mein Speiseplan auch erst mal sehr eingeschränkt und ich hatte das Gefühl zu verzichten. Mittlerweile ist das natürlich nicht mehr so und ich bin total glücklich mit meiner Ernährung, aber das muss man halt erst mal lernen. Seinen Mitmenschen kann man das zeigen, indem man halt für sie kocht und bäckt. Das müsste ich mal wieder machen🙂

    • Ja ich komme grad auch viel zu selten dazu für meine omnivor lebenden Freud_innen zu kochen. Voll schade…. Sollte ich auch wieder öfter machen…

      Bei mir war habe schon direkt zu Beginn meiner Umstellung auf vegan so so so viel ausprobiert, dass ich nicht das Gefühl hatte zu verzichten.

  3. Kenne ich nicht, aber das ist genau mein Gedanke. Anstatt Leute von etwas abzubringen (dem Fleischessen) ist es viel wirkungsvoller, ihnen zu zeigen, wie man ihren Speiseplan erweitern kann, wenn man etwas über den Tellerrand hinausschaut. Niemand ist gern Märtyrer und verzichtet lange auf etwas, aber was Neues probieren, das ist was anderes…

  4. Ich glaube Quinoa und verschiedene Hülsenfrucharten sind Lebensmittel, die ganz viele Veganer_innen neu für sich entdeckt haben und auf die sie erst durch die vegane Lebensweise gekommen sind. Das ist echt interessant, dass sich dadurch so viele Türen geöffnet haben, die „vorher“ eigentlich auch schon da waren, die man aber irgendwie nicht gesehen hat oder sehen wollte.

  5. Ich liebe sie. Höre ihren podcast ganz oft bei der Hausarbeit (Geschirr waschen, Wäsche aufhängen,…) und obwohl ich jede Episode sicher schon 3x gehört habe, wird es nicht fad. Nur die Literatur Folgen mag ich nicht, das ist mir zu fad.
    Schade, dass es sowas nicht auf Deutsch gibt, sonst könnte ich es mehr verbreiten.

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s